02.07.26
🩺Medizinischer Edelstahl: Wenn Werkstoffqualität über Lebensqualität entscheidet
In der Medizintechnik gelten andere Maßstäbe als in nahezu jeder anderen Branche. Werkstoffe für knochenchirurgische Implantate und Endoprothesen müssen nicht nur höchste Anforderungen an Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität erfüllen, sondern auch strengsten europäischen und amerikanischen Normen und Standards entsprechen.
Bereits seit über 20 Jahren werden bei BGH Spezialstähle für medizinische Anwendungen entwickelt, gefertigt und kontinuierlich weiter optimiert.
Zu den etablierten Werkstoffen gehören:
▪ 1.4441 (X2CrNiMo18-15-13) – verfügbar in verschiedenen Festigkeitsstufen für knochenchirurgische Implantate
▪ 1.4472 (X4CrNiMnMo21-9-4) – insbesondere geeignet für die Herstellung von Hüftprothesen
Der Anspruch endet jedoch nicht beim Werkstoffdesign. Kontinuierliche Weiterentwicklungen in der Fertigung, optimierte Wärmebehandlungsprozesse sowie modernste zerstörungsfreie Prüfverfahren (ZfP) tragen dazu bei, die hohen Qualitätsanforderungen der Medizintechnik zuverlässig zu erfüllen.
Darüber hinaus entwickeln wir unser Portfolio konsequent weiter – mit erweiterten Abmessungsbereichen, zusätzlichen Produktformen wie Flachstahl sowie weiteren Werkstoffvarianten für zukünftige Anforderungen der Medizintechnik.
Das dargestellte Röntgenbild einer Daumensattelgelenk-Endoprothese macht sichtbar, wo Hochleistungswerkstoffe ihren Mehrwert entfalten: im direkten Einsatz für die Gesundheit des Menschen. Die Grundlage dafür bilden spezialisierte Edelstähle, prozesssichere Fertigung und höchste Qualitätsanforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.